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Helfen lernen - Sozialführerschein im Bürgertreff Altstadt

Mit dem Sozialführerschein finden Ehrenamtliche den richtigen Platz auf dem weiten Feld des bürgerschaftlichen Engagements. Sie lernen etwas über die Grundlagen von Kommunikation. Sie reflektieren in der Gruppe, warum sie sich ehrenamtlich engagieren wollen. Sie thematisieren, wie sie für sich sorgen und sich im Ehrenamt abgrenzen können. Sie lernen, sich gewinnbringend für beide Seiten zu engagieren. Am 12. März startet ein weiterer Kurs in Schwäbisch Gmünd.

Seit rund zehn Jahren bieten Caritas Ost-Württemberg, Kreisdiakonieverband Ostalbkreis, Stiftung Haus Lindenhof und die Kirchengemeinden vor Ort diese Weiterbildung an. In Mutlangen, Bettringen, den Gemeinden „Unterm Rosenstein“, in Waldstetten, Herlikofen, Lorch, Großdeinbach und in Gmünd wurden bereits Gruppen mit jeweils rund 18 Teilnehmenden hin zum Sozialführerschein geführt. Inzwischen haben rund 180 Männer und Frauen dieses Schulungsangebot durchlaufen. Am 12. März beginnt ein neuer Kurs in Schwäbisch Gmünd.

Die Motivation, am Sozialführerschein teilzunehmen, ist so vielfältig, wie die Menschen selbst: „Meinen bevorstehenden Ruhestand möchte ich aktiv vorbereiten und mir eine sinnvolle Tätigkeit suchen“, „Meine Kinder sind schon so selbständig, dass ich kaum noch zuhause gebraucht werde. Jetzt habe ich Freiraum, mich für andere zu engagieren und dabei ganz neue Erfahrungen zu machen.“, „Ich habe meine Mutter die letzten Jahre gepflegt. Nach ihrem Tod bleibt eine große Lücke. Ich suche eine Tätigkeit, bei der ich meine Erfahrungen in der Betreuung von pflegebedürftigen Menschen einbringen kann.“, „Ich bin neu nach Schwäbisch Gmünd gezogen und möchte mich gern engagieren und auf diesem Weg auch neue interessante Menschen kennen lernen.“.

Vier Äußerungen von Menschen, die sich dazu entschlossen haben, den Sozialführerschein zu machen, um danach im sozialen Bereich ehrenamtlich tätig zu werden. Der Kurs vermittelt Fertigkeiten für ein soziales Engagement, verschafft einen Überblick über das soziale Netz der Region, ermöglicht Einblicke in das soziale Sicherungssystem durch Fachleute und vermittelt grundlegende Kenntnisse in Kommunikation.

Im Verlauf des Kurses können die Teilnehmenden ihre Motivation und Ihre Ziele im Ehrenamt reflektieren.

Den Verantwortlichen Michael Kuschmann von der Caritas Ost-Württemberg, Doris Beck vom Kreisdiakonieverband Ostalbkreis, Steffen Müller von der Stiftung Haus Lindenhof und Caroline Stahl vom Bürgertreff Altstadt ist es wichtig, die Teilnehmenden bestmöglich darin zu unterstützen, eine für sie persönlich passende Tätigkeit zu finden. Deshalb gibt es während  des Kurses die Möglichkeit einer individuellen Engagement-Beratung und die Möglichkeit zu Schnupperpraktikas in verschiedensten Tätigkeitsbereichen.

Denn Ehrenamt soll Freude machen,  Begabungen und Fähigkeiten dürfen eingebracht werden und möglichen Enttäuschungen und Überforderungen kann vorgebeugt werden.

Es wird ein freiwilliger Beitrag von 25,00€ für den Kurs erhoben.

Mit dem Kurs geht man keine Verpflichtung ein, ein Ehrenamt zu übernehmen.

Am 26. Februar findet im Bürgertreff Altstadt, Hospitalgasse 34, eine Impulsveranstaltung zur sinnvollen Zeitgestaltung statt. Dort stellen Ihnen Michael Kuschmann und Caroline Stahl das Konzept des Sozialführerscheins nochmals persönlich vor und stehen Ihnen für Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr. Sie sind herzlich eingeladen.

Jahreswechsel und Arbeitskreis-Treffen 2019

Lieber Bürgerinnen und Bürger der Altsadt,

der Bürgertreff Altstadt ist von 21.12.2018 bis zum 04.01.2019 geschlossen.
Ab 07.01.2019 bin ich gerne wieder für Sie da!

Ich wünsche Ihnen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Am Montag, 07.01.2019, um 18:00 Uhr treffen sich die Arbeitskreise der Altstadt wieder im Quartiershaus Spital zum Heiligen Geist. Falls Sie daran interessiert sind, was sich im Altstadtquartier bewegt, und Sie ebenfalls Teil der Entwicklung sein möchten, lade ich Sie herzlich ein zu dem Treffen dazu zu kommen.
Ich freue mich auf Sie!

Herzliche Grüße

Ihre Quartiersmanagerin Altstadt
Caroline Stahl

Einen „Ort der aktiven Nachbarschaft“ gestalten

„Es geht darum, Bürger zu motivieren mitzumachen, das Leben in der Gmünder Altstadt zu gestalten“, sagte Projektleiterin Katja Koppelmann bei der Pressekonferenz zum Start des Bürgertreffs Altstadt im Spital zum Heiligen Geist. Der Öffentlichkeit vorgestellt wurde die neue Quartiersmanagerin und Stadtteilkoordinatorin Caroline Stahl.

Seit Jahrhunderten ein Ort mit sozialer Tradition
Ein Ziel des Quartiersprojektes „Gut leben in der Altstadt“ ist es Rahmenbedingungen zu schaffen, dass Menschen in der Stadtmitte gut alt werden können. Gerade „die Versorgung von alten Menschen wird in der Zukunft ein anspruchsvolles Thema werden“, sagte Stiftungsvorstand Jürgen Kunze. Deshalb sei es wichtig, Bürger dafür zu gewinnen sich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen. Das Spital sei seit Jahrhunderten ein Ort mit sozialer Tradition, sagte Bürgermeister Dr. Joachim Bläse. Es gehe darum, hier einen „Ort der aktiven Nachbarschaft“ zu gestalten. Die Stadt müsse nicht alles selber machen, deshalb nütze sie die guten Strukturen von Partnern. Kunze und Bläse lobten die gute Zusammenarbeit.

Caroline Stahl freut sich auf die Begegnung mit den Bürgern
Die neue Quartiersmanagerin Caroline Stahl hat an der Pädagogischen Hochschule Gesundheitsförderung studiert und freut sich auf ihre neue Aufgabe. „Ich lebe selbst seit sechs Jahren in Schwäbisch Gmünd. Das neue Quartiersprojekt verknüpft sowohl mein berufliches als auch mein persönliches Interesse. Gespannt erwarte ich mein neues Aufgabenspektrum, um aktiv und kreativ bei der Lebensraumgestaltung in unserer Altstadt mitwirken zu können und sie zu einem noch attraktiveren Begegnungspunkt für die Bürgerinnen und Bürger werden zu lassen“, sagte sie und freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Bürgern.

Stadttürme sollen Identifikation stärken
Katja Koppelmann und Öffentlichkeitsreferent Clemens Beil stellten das Logo des Bürgertreffs vor. Von den einst 24 Stadttürmen gäbe es heute noch sechs, sie stehen rund um die Altstadt, um die es bei diesem Projekt gehe und sollen die Identifikation der Bürger mit ihrem Stadtteil stärken.

 

Auf dem Foto:
Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, Renate Wahl (Leiterin Generationentreff Spitalmühle), Projektleiterin Katja Koppelmann, Stadtteilkoordinatorin Caroline Stahl, Direktor Jürgen Kunze (Vorstand Stiftung Haus Lindenhof), Annette Wolfram (Hausleiterin Spital zum Heiligen Geist).

Bürgertreff Altstadt

im Spital zum Heiligen Geist

Hospitalgasse 34
73525 Schwäbisch Gmünd
Telefon 07171 92660-41
Mobil    0152 243 74 603
caroline.stahl@haus-lindenhof.de

www.buergertreff-altstadt.info

Logo Bürgertreff - Stadttürme
 
 
 
 
 
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