Chancen leben lassen

erfasst/geändert am 30.07.2019
Bildungspartnerschaft zwischen Stiftung Haus Lindenhof und Klosterbergschule festgeschrieben
Chancen leben lassen

Für jeden jungen Menschen den passenden Platz im Leben zu finden, sowohl in Schule als auch im Arbeitsleben: dieses Anliegen besiegelte die Stiftung Haus Lindenhof zusammen mit der Klosterbergschule Schwäbisch Gmünd in der Vereinbarung zur Bildungspartnerschaft.

Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt ermöglichen

Seit vielen Jahren besteht bereits eine erfolgreiche Zusammenarbeit beider Trägerinnen. Schülerinnen und Schüler der Klosterbergschule haben beispielsweise die Möglichkeit, ein Praktikum in der Vincenz-von-Paul-Werkstatt oder dem Förder-und Betreuungsbereich (FBB) zu absolvieren, Infoveranstaltungen zu verschiedenen Berufsfeldern zu besuchen und den Übergang von Schule ins Arbeitsleben gut begleitet zu wissen. Um dies Wirklichkeit werden zu lassen, kooperiert die Klosterbergschule mit der Stiftung Haus Lindenhof erfolgreich: „Für uns ist es wichtig, den Schülerinnen und Schülern Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen, je nach individueller Möglichkeit“, merkt Michael Balint, Rektor der Klosterbergschule an. Über verschiedene Schritte solle Inklusion erfolgreich werden, so Balint weiter.

Passgenaue Chancen bereithalten

Auch Verbundleiter Michael Abele freut sich über die nun festgeschriebene Bildungspartnerschaft: „Die Wünsche des Einzelnen ernst zu nehmen und für jeden die passende Art von Arbeit zu finden, angefangen bei der Werkstatt, über den FBB bis hin zur Vermittlung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt – das ist unser Ziel.“ Durch die individuelle Betreuung in Schule und den Arbeitsangeboten der Stiftung Haus Lindenhof bekommen die Menschen mit Behinderung passgenaue Chancen zur Entfaltung und Zeit, sich zu entwickeln.

Schlüsselqualifikationen gut vermittelbar

Dass die bisher bestehende Partnerschaft auf Vertrauen basiert und bereits Strukturen sowie Erfolge bestehen, führt Schuldezernent Karl Kurz aus: „Sonderpädagogische Bildung und Möglichkeiten in diesem Bereich sind kein Abstellgleis für Kinder, ganz im Gegenteil: hier werden Chancen gelebt.“ Dies bestätigen auch Norbert Mautsch, Leiter des Förder- und Betreuungsbereichs Luise-von-Marillac und Oliver Baum, Leiter der Vincenz-von-Paul-Werkstatt, die darlegen, dass Schlüsselqualifikationen durch die Bildungspartnerschaft besser vermittelt würden.

Im Bild v.l.: Oliver Baum, Leiter der Vincenz-von-Paul-Werkstatt; Michael Balint, Rektor der Klosterbergschule; Karl Kurz, Schuldezernent; Michael Abele, Verbundleiter Arbeit; Norbert Mautsch, Leiter des FBB Luise-von-Marillac



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