36 Jahre für ganz besondere Schüler

erfasst/geändert am 23.07.2019
Konrektorin der Martinus Schule geht in den Ruhestand
36 Jahre für ganz besondere Schüler

36 Jahre für ganz besondere Schüler

36 Jahre für ganz besondere Schüler

36 Jahre für ganz besondere Schüler

36 Jahre für ganz besondere Schüler

36 Jahre für ganz besondere Schüler

Begleitet von Weggefährten aus den letzten 36 Jahren an der Martinus Schule, wurde Konrektorin Dorothee Schulte-Peschel in den Ruhestand verabschiedet.


Begonnen mit einem Studium der Geistig- und Körperbehindertenpädagogik am Heilpädagogischen Institut Köln, blieb Dorothee Schulte-Peschel zunächst dem Rheinland verbunden, indem sie u.a. als Referentin für Behindertenarbeit bei der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg in Düsseldorf arbeitete. Ab September 1983 prägte sie die Martinus Schule der Stiftung Haus Lindenhof mit. Zunächst als Sonderschullehrerin, ab 1989 als Sonderschulkonrektorin.

Wichtig: christliches Engagement

Neben ihrer Lehrtätigkeit, engagierte sie sich in vielen Arbeitskreisen der Stiftung, beispielsweise dem AK Ehrenamt und dem AK Christliche Kultur. Die Arbeit mit christlichen Werten zu verbinden, war ihr stets ein ganz besonderes Anliegen, betonte Direktor Jürgen Kunze. „Als begeisterungsfähiger Mensch, konnte sie auch andere begeistern. Dabei lag das christliche Menschenbild den pädagogischen und wissenschaftlichen Tätigkeiten immer als Fundament zugrunde“, so Kunze.
Den Geist der Martinus Schule mitzugestalten, gelang ihr auch als Beauftragte für Wort-Gottes-Feiern. „Komplizierte Theologie wertvoll und für die Schülerinnen und Schüler der Martinus Schule verstehbar zu gestalten, gelang Dorothee Schulte-Peschel“, merkte Schuldekanin Ulrike Engel an.  

Marchtaler Plan an der Schule mitgeprägt

Auch als 2003 der Marchtaler Plan als Erziehungs- und Bildungsplan in der Martinus Schule verankert wurde, trug die Pädagogin dieses Vorhaben mit. „Sie war eine der treibenden Kräfte als es darum ging, wesentliche Impulse zu setzen und leistete förmlich Pionierarbeit“, so Schulleiter Ralf Tödter. Die Martinus Schule voranzubringen, etwa in Projektwochen und der Lernwerkstatt, aber auch das Kümmern um die Finanzen, waren ihr wichtig.
Als „super Kollegin, Impulsgeberin, Zuhörerin, Beraterin und Zukunftsweiserin“ beschrieben ihre Kolleginnen die nun scheidende Konrektorin. Schulleiter Ralf Tödter hob hervor, dass ihre Hingabe für besonders herausfordernde Schüler beispielhaft war.


Direktor Hermann Staiber verabschiedete Schulte-Peschel bereits einige Tage zuvor und überreichte ihr eine Ansicht des alten Lindenhofs.


Abschließend zog Schulte-Peschel ein kurzes Resümee: „Jeden Tag Effata-Erlebnisse spüren zu dürfen und den Aufbruch zu wagen, wurde mir in den 36 Jahren in der Martinus Schule als wertvolles Geschenk zuteil“.



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