Im Auftrag des Herrn in der Stiftung Haus Lindenhof unterwegs

erfasst/geändert am 19.07.2019
Aussendung von 14 WegBegleitern in der Seelsorge
Im Auftrag des Herrn in der Stiftung Haus Lindenhof unterwegs

Im Auftrag des Herrn in der Stiftung Haus Lindenhof unterwegs

Im Auftrag des Herrn in der Stiftung Haus Lindenhof unterwegs

Im Auftrag des Herrn in der Stiftung Haus Lindenhof unterwegs

Im Auftrag des Herrn in der Stiftung Haus Lindenhof unterwegs

Im Auftrag des Herrn in der Stiftung Haus Lindenhof unterwegs

In der Stiftung Haus Lindenhof spielen Glaube, Spiritualität und Seelsorge eine wichtige Rolle. Den Menschen mit Behinderung und den Senioren in den Pflegeeinrichtungen Halt und Geborgenheit im Glauben zu vermitteln, gehört zum Grundauftrag und den Pfeilern der stiftungsweiten Werte.

In Theorie und Praxis geschult worden
Um diese Sendung qualifiziert zu erfüllen, durchliefen die 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensive Einheiten in Theorie und Praxis. Wie läuft ein seelsorgerliches Gespräch ab? Was versteht man unter Sakramenten oder wie kann man einen Sterbenden würdevoll begleiten und die Verabschiedung des Verstorbenen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern gestalten?
Dass im Rahmen dieses Projekts Glaube über die Konfessionen hinauswirkt, zeigt sich auch darin, dass knapp die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer je römisch-katholisch und evangelisch sind - ökumenisches Miteinander wird in der Stiftung Haus Lindenhof gelebt.

„Gott begleitet uns, er steht uns bei und nimmt uns an der Hand. So wie er unser Wegbegleiter ist, können auch wir Wegbegleiter für die uns Anvertrauten sein“, betonte Pfarrer Ansgar Bausenhart in seiner Predigt.
Weg, Wahrheit und Leben, wie es im gleichnamigen Lied gesungen wurde sei Gott selbst, so Bausenhart. Im Austausch untereinander, aber auch im Gebet seien die neuen WegBegleiter auf einem guten Weg.

Aspekte der Behinderten-und Altenhilfe im Fokus
Die seelsorgerliche Begleitung ist ein Angebot, das als wichtiges Element in der Stiftung seinen Platz. Glaube und Seelsorge stünden als unentbehrlicher Pfeiler in der Überzeugung der Arbeit vor Ort verankert, hob Direktor Jürgen Kunze hervor. Die ausgesandten WegBegleiter wurden nun unter anderem dazu beauftragt, in den Einrichtungen der Stiftung Haus Lindenhof Wort-Gottes-Feiern zu gestalten und die Kommunion auszuteilen. Generell legte das Projekt Seelsorge während der knapp eineinhalb jährigen Ausbildung den Fokus besonders auf den Umgang in Häusern der Behinderten- und Altenhilfe, beispielsweise inwiefern Gottesdienste mit demenzerkrankten Personen gestaltet werden können oder wie sich Gottesdienste mit allen Sinnen feiern lassen. Gefördert durch Mittel des Bischöflichen Ordinariats tragen die 14 ausgesandten WegBegleiter nun zu mehr Lebensfülle in der Stiftung Haus Lindenhof bei.

Engagierte Menschen notwendig
Bei der feierlichen Überreichung der Zertifikate durch Direktor Jürgen Kunze, Vorstand der Stiftung Haus Lindenhof, wurde deutlich, dass die Teilnehmenden über die Zeit zusammengewachsen sind. „Herauszufinden, wer welche Art von Unterstützung und Seelsorge benötigt und sich für andere einzusetzen, gelingt nur durch engagierte Menschen wie Sie“, sagte Kunze. Neue Erfahrungen können gemeinsam gemacht werden und damit die Freiheit des Handelns, das im christlichen Menschenbild verankert sei, gefördert werden, so Kunze weiter.


Gemeinsam mit Pfarrer Ansgar Bausenhart organisierten die Verbundleiter Lori Martens und Johannes Blaurock das Projekt Seelsorge. Das von den Frauen und Männern durchlaufene Curriculum mit Praxiseinheiten, Besinnungstagen und theoretischen Bausteinen ist vom Bischöflichen Ordinariat der Diözese Rottenburg-Stuttgart anerkannt.



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