Ein Haus voll Lebendigkeit

erfasst/geändert am 27.05.2019
Bischof Ketteler Haus feiert 20-jähriges Jubiläum
Ein Haus voll Lebendigkeit

Ein Haus voll Lebendigkeit

Ein Haus voll Lebendigkeit

Ein Haus voll Lebendigkeit

Ein Haus voll Lebendigkeit

Ein Haus voll Lebendigkeit

Strahlende Gesichter von Bewohnern und Mitarbeitenden des Bischof Ketteler Hauses (BKH) prägten den Festakt am 26. Mai, denn der Grund zur Freude war groß. Seit 20 Jahren besteht das Wohnhaus für Menschen mit Behinderung in dieser Form in der Trägerschaft der Stiftung Haus Lindenhof. Zeitweise renoviert und vergrößert, präsentiert sich das Wohnangebot als Selbstversorgerhaus.

Schaubilder führen durch die vergangenen Jahre
Begonnen wurde die Feier mit einem Gottesdienst, den die Bewohnerinnen und Bewohner des BKH mitgestalteten. Organisationsleiter Andreas Rudolph hob die Meilensteine der letzten 20 Jahre hervor, wobei ihn einige Bewohnerinnen durch selbstgestaltete Plakate und Motive unterstützten.
Nicht nur die Feste und Reisen, beispielsweise zu Konzerten, prägten das Leben, auch die Unterstützung im Alltag, bei den Gottesdiensten und bunten Angeboten durch die vielen Mitarbeitenden und

Ehrenamtlichen, zeichnen das Leben im BKH aus. Die Unterstützung und Teilhabe durch Heimbeiräte und Angehörigenvertretung spielen dabei ebenso eine große und wichtige Rolle. Leider gab es darüber hinaus auch schwierige Zeiten, die bewältigt werden mussten, als das Hochwasser im Frühjahr 2016 die Räume der Tagesbetreuung schwer beschädigt hatte. Und auch zukünftig stellt das Bundesteilhabegesetz die Gestaltung des Lebens von Menschen mit Behinderung vor weitere Herausforderungen, was sowohl Direktor Hermann Staiber als auch Julia Urtel vom Landratsamt Ostalbkreis bestätigten.

Wohl der Menschen an erster Stelle
Bereichsleiter Matthias Quick ging zudem auf die Geschichte des Hauses ein: 1951 als katholisches Lehrlingswohnheim durch die Katholische Kirchenpflege Schwäbisch Gmünd erbaut, diente es zeitweise als Förderschule mit Internat für Spätaussiedler und Jugendliche mit geringen Deutschkenntnissen, die den Hauptschulabschluss absolvieren wollten. Seit Oktober 1999 ist die Stiftung Haus Lindenhof Trägerin des Wohnhauses für Menschen mit Behinderung und stellt 47 Einzelzimmer zur Verfügung, die sich auf sieben Wohngemeinschaften verteilen.


Dass das Wohl der Menschen mit Behinderung gefördert wird, dass ein Leben in Selbstbestimmung und möglichst großer Eigenständigkeit auch weiterhin im BKH möglich sein soll, bekräftigte unter anderem Oberbürgermeister Richard Arnold.


Die Lebendigkeit der Bewohner spiegelte sich auch im bunten Nachmittagsprogramm wider. Von Tänzen der Menschen aus der Tagesbetreuung mit Bänder- und Huttanz über die Hip-Hop- Gruppe „Unique Style“, bis hin zum Hansi-Hinterseer-Club: das Leben im BKH ist bunt und lebendig.



zurück zur Übersicht
 
 
 
Online-Spende  |   Drucken  |   Barrierefreiheit  |   Kontakt  |   Sitemap  |   Impressum  |   Datenschutz  |   © 2018 Stiftung Haus Lindenhof