Botschafter der Stiftung und darüber hinaus

erfasst/geändert am 08.04.2019
Öffentlichkeitsreferent Clemens Beil geht in den Ruhestand
Botschafter der Stiftung und darüber hinaus

Botschafter der Stiftung und darüber hinaus

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge ging Clemens Beil, langjähriger Mitarbeiter der Stiftung Haus Lindenhof zum 31. März in den Ruhestand.

Bevor Beil 18 Jahre für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig war, leitete er das Pflegeheim Spital zum Heiligen Geist, ein Jahr später St. Ludwig – dort begannen auch seine ersten Tätigkeiten im Bereich Marketing Altenhilfe.
Dass es zu Beginn seiner Arbeit im Pressebereich nicht immer einfach war, die mittlerweile gängig gewordenen Begriffe Markenbildung oder Stiftungslogo zu vermitteln, stellte Beil im Rahmen der Feierstunde zu seinem Abschied dar: „Warum Werbung, warum Hochglanzprospekte? Solche Fragen musste ich am Anfang sehr oft erklären“.

Den Menschen im Blick

Clemens Beil legte den Fokus seiner Arbeit auf den Einzelnen, die Menschen mit Behinderung, die älteren Menschen in den Pflegeheimen oder der stiftungseigenen Schule für Menschen mit Behinderung. Sein Credo lautete dabei: „Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht demAngler!“, wie Vorstand Jürgen Kunze betonte.
So vielfältig sein Aufgabengebiet über die Jahre hinweg war, so breit gefächert sei auch die Stiftung legte Beil dar. Die Stiftung sei gewachsen, es blieben aber die Begegnungen mit so vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Bewohnern, Beschäftigten und Schülern, die die Stiftung zu dem machen, was sie ist. „Diese Menschen sind mit ganz viel Herzblut dabei und tun ihre Arbeit gern“, merkte Beil an.

Caritas-Ehrenzeichen in Gold als Anerkennung

Als Zeichen der besonderen Ehre und seines großen Engagements in 25 Jahren Dienst in der Stiftung Haus Lindenhof verlieh ihm Harald Faber, Regionalleiter der Caritas Ostwürttemberg, das Ehrenzeichen des Caritasverbands in Gold.
Dass ihm die Menschen am Herzen liegen, machte sich nicht nur in der jahrelangen Arbeit am Lindenhof sichtbar. Auch in seiner Freizeit engagiert er sich als Vorsitzender des Fördervereins Begegnungsstätte St. Elisabeth e.V. und gehörte viele Jahre dem Gmünder Gemeinderat an.

Nun sagt Clemens Beil „Tschüss“ – dankbar für viele Begegnungen, Momente und geleistete Arbeit, die ihre Frucht getragen hat – gemäß dem Bibelzitat, das auf der beiliegenden Urkunde des Ehrenzeichens steht: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“.



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