Ort des Friedens und der Geborgenheit – Hospiz Barbara feierlich eröffnet

erfasst/geändert am 19.03.2019
Nach elfmonatiger Bauzeit war die ersehnte Stunde gekommen: Das Heidenheimer Hospiz Barbara wurde am 15. März 2019 gesegnet und eröffnet.
Ort des Friedens und der Geborgenheit – Hospiz Barbara feierlich eröffnet

Ort des Friedens und der Geborgenheit – Hospiz Barbara feierlich eröffnet

Ort des Friedens und der Geborgenheit – Hospiz Barbara feierlich eröffnet

Ort des Friedens und der Geborgenheit – Hospiz Barbara feierlich eröffnet

Ort des Friedens und der Geborgenheit – Hospiz Barbara feierlich eröffnet

Ort des Friedens und der Geborgenheit – Hospiz Barbara feierlich eröffnet

„Ein kleines Hospiz und so viele Menschen“, so brachte es Vorstand Jürgen Kunze auf den Punkt. Denn es kamen circa 150 Personen zur Eröffnungsfeier nach Heidenheim.Nicht nur geladene Gäste aus Politik und Gesellschaft nahmen am Gottesdienst, dem Festakt und der Haussegnung teil, auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung Haus Lindenhof waren vor Ort, um an der Feierstunde des ersten Lindenhof-Hospizes teilzunehmen.

Fokus auf der Freude

Auch während des ökumenischen Gottesdienstes, der in der Kapelle des Pflegeheims St. Franziskus gefeiert wurde, lag der Fokus darauf, ein freudiges Ereignis zu feiern, mit dem Bewusstsein, dass das Hospiz ein Ort des Abschieds und des Trostes ist. Dekan Prof. Dr. Sven van Meegen betonte, dass hier Raum gegeben werde, durch die eigene Fürsorge sterbenden Menschen Gutes zu tun, was wie ein Bumerang auf einen selbst zurückkomme - trotz des schweren Dienstes. Dies spiegelte sich auch in den Worten des Lukasevangeliums wider, das von den Emmausjüngern erzählt. Auch sie gingen mit Jesus durch das Leiden und erkannten schließlich den Auferstandenen. Ebenso hob der evangelische Dekan Dr. Karl-Heinz Schlaudraff hervor, dass dies ein freudiger Tag sei, wenngleich er einen ernsten Hintergrund habe. Durch die gefühlvollen Lieder des Gospelchors Omnibus wurde dem Gottesdienst nicht nur ein musikalisch erlesener, sondern ein friedvoller und ehrwürdiger Rahmen zuteil.

Ehrenamtliches Engagement für Ort der Geborgenheit

Im darauffolgenden Festakt eröffnete Vorstand Jürgen Kunze mit den Worten, dass Menschen danach streben, ein gutes und langes Leben zu führen, dabei aber oft vergäßen, dass auch das eigene Leben einmal zu Ende geht. Man verdränge in der heutigen Gesellschaft vermehrt die eigene Vergänglichkeit. Infolgedessen wünsche sich Kunze umso mehr, dass das Hospiz Barbara ein „Leuchtturm der Lebensfreude“ werde.

Dass ein Hospiz auch Ort ist, an dem Leben stattfindet, betonte Hospizleiter Georg Peyk. Zusammen mit 19 ehrenamtlichen Hospizbegleitern und palliativ geschulten Fachkräften möchte er Raum für Spiritualität, Geborgenheit, Ruhe und Frieden schaffen. Ein Hospiz biete auch Raum zur Klärung von offenen Fragen, auch solcher, auf die keine Antwort erwartet werde, legte Peyk dar.

Bernhard Ilg, Oberbürgermeister der Stadt Heidenheim, betonte vor allem die positive Resonanz aus der Stadt sowie das bürgerschaftliche Engagement, das dem Hospiz entgegengebrachte wurde. Entlastung und Trost zu erfahren, einen Abschied in Würde zu gestalten hob zudem der Erste Landesbeamte Peter Polta hervor, der nicht nur betonte, wie wichtig das stationäre Hospiz in der Region sei, sondern auch dessen Beteiligung in einem für Herbst 2019 geplantem Palliativnetzwerk. Den Blick auf die Ökumene wendete schließlich Robert Antretter, Vorsitzender der Veronika-Stiftung. Im Hospiz Barbara werde Ökumene gelebt, nicht nur davon gesprochen.

Am darauffolgenden Tag der offenen Tür bekamen allen Interessenten Gelegenheit, das Gebäude zu besichtigen und mit dem Hospizteam ins Gespräch zu kommen, was viele Besucherinnen und Besucher in Anspruch nahmen



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