Quartiere stärken – Füreinander sorgen

erfasst/geändert am 06.03.2018
Der Landkreis Göppingen setzt auf Quartiersstrategie des Landes und lud zu einer Impulsveranstaltung ein...
Quartiere stärken – Füreinander sorgen

Quartiere stärken – Füreinander sorgen

“Wir haben einen Familiennotstand"
“Wir haben einen Familiennotstand, keinen Pflegenotstand”, stellte Dieter Lehmann, Leiter des Amts für Familie und Soziales in Schwäbisch Gmünd, bei der Impulsveranstaltung
“Quartiersarbeit im Landkreis – Sorgende Gemeinschaften in den Kommunen” fest. Sozialdezernent Rudolf Dangelmayr hatte die Kommunen des Landkreises Göppingen zu der Veranstaltung in die Villa Vogt der Wilhelmshilfe Göppingen eingeladen. Vertreterinnen und Vertreter aus 15 Kommunen folgten der Einladung. Der Landkreis Göppingen will seine Gemeinden und Städte motivieren, gemeinsam den demografischen Wandel anzugehen und dazu Strategien aufzeigen.

Sozialraumanalyse ist Voraussetzung
Voraussetzung für den Einstieg in die Quartiersarbeit sei eine Sozialraumanalyse, denn die besondere Individualität jedes Quartiers bzw. jeder Kommune seien maßgebend, sagte Hauptreferent Lehman.“ Es ginge auch darum “alte Traditionen im sozialen Miteinander wieder aufleben zu lassen”. Das motiviere die Bürgerinnen und Bürger sich aktiv zu beteiligen, was bei der kleinräumigen Arbeit zur Umsetzung von Projekten ganz wesentlich sei.

Die “Ermöglichungs-Verwaltung”
Eine Podiumsdiskussion mit verschiedenen Expertinnen und Experten der Altenhilfe aus dem Großraum Stuttgart beleuchtete verschiedene Perspektiven der “Quartiersarbeit”. Susanne Volpp, die Leiterin des städtischen Fachbereichs Bildung, Kultur und Familie der Stadt Ostfildern sprach von der “Ermöglichungs-Verwaltung”: Die Städte und Gemeinden sowie Landkreise seien gefragt, Vorschläge und Initiativen der Bürger aufzugreifen und deren Umsetzung zu ermöglichen. Finanzielle Mittel sollten dabei frühzeitig mit eingeplant werden.

Auch in Zukunft im Austausch bleiben
Organisiert wurde die Veranstaltung durch die Altenhilfefachberatung des Landkreises, Isabell Schröder, mit einem Vorbereitungsteam aus unterschiedlichen Trägern und Institutionen wie die Samariterstiftung, der Wilhelmshilfe, der Stiftung Haus Lindenhof, dem Altenzentrum St. Elisabeth, dem Kreisjugendamt, der Kreisbehindertenbeauftragten, der Gleichstellungsbeauftragten und der Gemeinde Bad Ditzenbach. Der Arbeitskreis wird auch in Zukunft im Austausch bleiben und sich mit den Fragen bzw. dem Ergebnis aus dieser Veranstaltung befassen.



zurück zur Übersicht
 
 
 
Online-Spende  |   Drucken  |   Barrierefreiheit  |   Kontakt  |   Sitemap  |   Impressum  |   Datenschutz  |   © 2018 Stiftung Haus Lindenhof