Weiterentwicklung und Kontinuität

erfasst/geändert am 12.10.2017
Mit einem Impulsreferat und anschließender Podiumsdiskussion im Kulturzentrum Prediger wurde der neue kaufmännische Vorstand Direktor Hermann Staiber, in sein Amt eingeführt...
Weiterentwicklung und Kontinuität

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Mit „Haltung, Demut und Humor“
Nach einem Grußwort von Vorstand Jürgen Kunze befasste sich Prof. Dr. Wolfang Wasel, Dekan im Bereich soziale Arbeit an der Hochschule Ravensburg-Weingarten, in einem Festvortrag mit den „Herausforderungen an den Vorstand einer katholischen Stiftung“. Es gehe darum, christlich motiviertes Handeln mit staatlichen Strukturen zu verbinden, sagte er und mit Blick auf Direktor Hermann Staiber: „Sie steuern ein Unternehmen, das vielfältigen, multirationalen Interessen gerecht werden muss.“ Dafür brauche es
„Haltung, Demut und Humor“.

Für eine „personenzentrierte Inklusion“
In der anschließenden Podiumsdiskussion griffen Sozialdezernent Josef Rettenmaier, Dr. Rainer Brockhoff, Vorstand des Diözesan-Caritasverbandes Rottenburg-Stuttgart, Hermann Staiber sowie die Bereichsleiter der Stiftung Haus Lindenhof, Clemens Wochner-Luikh für den Bereich Wohnen und Pflege im Alter und Matthias Quick für den Bereichs Wohnen und Arbeit für Menschen mit Behinderungen, unter der Moderation von Schulleiter Ralf Tödter aktuelle Fragen auf. „Wie können wir unabhängig von finanziellen Einschränkungen Ideen entwickeln?“, fragte sich Matthias Quick. Weil Inklusion für jeden, je nach seinen persönlichen Einschränkungen, etwas anderes bedeute, „brauchen wir eine personenzentrierte Inklusion“ und maßgeschneiderte individuelle Unterstützungsangebote. „Stationäre Pflege wird sich nicht in ambulante Pflege verwandeln und dann gibt es keine stationäre Pflege mehr. Wir brauchen Differenzierung, wir brauchen alles“, stellte Clemens Wochner-Luikh für die Altenhilfe fest.

Mehr für die Menschen - weniger Bürokratie
Die Entwicklung des Sozialetats des Ostalbkreises sei besorgniserregend, konstatierte Sozialdezernent Josef Rettenmaier, denn er fresse mittlerweile die ganze Kreisumlage auf. „Wenn nun eine Konjunkturkrise kommt und die Steuereinnahmen sinken, können die Kommunen die Kosten nicht mehr stemmen.“ Mit Blick auf das neue Bundesteilhabegesetz (BTHG) sagte er unter großem Applaus, „es müsste mehr bei den Menschen ankommen, weniger in die Bürokratie fließen.“

Personalgewinnung, Demografie und Digitalisierung
Den Dank zum Abschluss nutzte Hermann Staiber, um seine Vision für die Stiftung Haus Lindenhof zu erläutern. Er sieht den katholischen Träger trotz der zuvor besprochenen Herausforderungen als gut aufgestellt. Personal bei veränderten demografischen Strukturen zu gewinnen, neue Standorte zu erschließen und die Digitalisierung seien wichtige Zukunftsaufgaben.

Untermalt vom Blockflötenduo Leonie Menrad und Linda Mattes klang die Veranstaltung mit der Gelegenheit zum persönlichen Austausch aus.



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