125 Jahre St. Ludwig

erfasst/geändert am 25.09.2017
St. Ludwig in Schwäbisch Gmünd feierte am 24. September das 125-jährige Jubiläum...
125 Jahre St. Ludwig

125 Jahre St. Ludwig

125 Jahre St. Ludwig

125 Jahre St. Ludwig

125 Jahre St. Ludwig

125 Jahre St. Ludwig

1892 Fortbildungs- und Nähschule für Mädchen 
Mit seiner Zustiftung 1990 war das damalige Altenheim St. Ludwig mit 107 Plätzen die erste Altenhilfeeinrichtung unter dem Dach der Stiftung. Erbaut wurde es 1892 als ‚Fortbildungs- und Nähschule‘ für Mädchen von den Franziskanerinnen von Sießen. Das Haus hat eine sehr bewegte Geschichte, das wurde beim Jubiläums-Festakt nochmals deutlich.

Ludwig von Toulouse ist Namenspatron
Der Festtag begann mit einem Gottesdienst im Heilig-Kreuz-Münster. Nachdem zunächst Unklarheit darüber bestand, wer der Namenspatron von St. Ludwig sei, stünde nun fest, „es ist der Heilige Bischof Ludwig von Toulouse“, verkündete Pfarrer Robert Kloker. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das Evangelium von den Arbeitern im Weinberg.

Ein „sozialpolitisches Top-Thema“
Im anschließenden Festakt ging Direktor Jürgen Kunze, Vorstand der Stiftung Haus Lindenhof, auf die Bedeutung von St. Ludwig für das soziale Leben der Stadt Schwäbisch Gmünd ein. Über Jahrhunderte hätten kirchliche Werke, Klöster und Gemeinschaften soziale Aufgaben erfüllt. Die Stiftung setze hier alte Traditionen fort. Die Sorge um die ältere Generation sei heute ein „sozialpolitisches Top-Thema“, dessen Tragweite auch in der Politik noch nicht alle erkannt hätten.

Herausforderung Pflegekräfte zu gewinnen
Die Stiftung sei für den Ostalbkreis mit ihren acht Einrichtungen ein wichtiger Partner, so Landrat Klaus Pavel in seinem Grußwort. Der Kreis habe 2500 Pflegeplätze, aber man brauche in der Zukunft noch mehr davon. Eine der größten Herausforderungen sei es, auch in Zukunft ausreichend Pflegekräfte zu gewinnen und kündigte deshalb eine Neubelebung der Kampagne „Herz, Hand und Verstand“ an.

In St. Ludwig geboren
Oberbürgermeister Richard Arnold sprach in doppelter Funktion, als Stadtoberhaupt und Vorsitzender des Fördervereins und verwies darauf, dass er zu St. Ludwig eine ganz besondere Beziehung habe, denn er sei hier geboren worden. Mit Blick auf die fehlenden Fachkräfte plädierte er für ein Deutschland das offen ist für Zuwanderer.

Ein Haus mit bewegter Geschichte
Nach dem Mittagessen gab Hans-Jürgen Sabel den zahlreichen Gästen einen Überblick über die bewegte Geschichte von St. Ludwig. Gegründet als Bildungsreinrichtung für katholische Mädchen, während den Weltkriegen Lazarett und bis in die 50er und 60er Jahre Mädchenoberschule und Kreiskrankenhaus, dann Altenheim und jetzt Altenpflegeheim.

Königin Charlotte von Württemberg zu Besuch
Bei seinen Recherchen zur Chronik fand er heraus, dass der prominenteste Gast, der jemals St. Ludwig besucht hat, Königin Charlotte von Württemberg war. Am 23. August 1915 besuchte sie das Lazarett und habe die Patienten reichlich mit Zigarren beschenkt.


Die Jubiläumsfeierlichkeiten wurden von Norbert und Franziska Seifert musikalisch umrahmt, zum Abschluss gemeinsam mit den Fördervereinsvorsitzenden Oberbürgermeister Richard Arnold und Polizeidirektor Helmut Argauer.



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