Direktor Hubert Sorg in den Ruhestand verabschiedet

erfasst/geändert am 07.07.2017
Zum Abschied wurden Sorg die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg und die goldene Ehrennadel des Deutschen Caritasverbandes verliehen...
Direktor Hubert Sorg in den Ruhestand verabschiedet

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Abschied nach 39 Jahren
Mit einem Gottesdienst im Heilig Kreuz Münster und einem anschließenden Festakt im Prediger in Schwäbisch Gmünd verabschiedete die Stiftung Haus Lindenhof ihren langjährigen Vorstand Direktor Hubert Sorg am 7. Juli in den Ruhestand. Hubert Sorg war 39 Jahre für die Stiftung tätig, 23 davon als kaufmännischer Vorstand. Ihr Wachstum und ihre Entwicklung von ursprünglich einer reinen Einrichtung der Behindertenhilfe zu einem vielseitigen Sozialunternehmen, das heute Wohn-, Arbeits- und Beratungsangebote für Menschen mit Behinderung ebenso wie Wohnen und Pflege für Menschen im Alter in drei Landkreisen bietet, hat Hubert Sorg begleitet und mit wichtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit voran gebracht. Seine Nachfolge trat am 1. Juli der bisherige Bereichsleiter des Dienstleistungszentrums, Hermann Staiber, an.

Garant für solides Wirtschaften
„Er war der Herr der schwarzen Zahlen und Garant für solides Wirtschaften“, sagte der Stiftungsratsvorsitzende Thomas Halder, Ministerialdirektor i.e.R., in seiner Laudatio. „Wirtschaft, Finanzen, Personal, Bauen waren bei ihm in den besten Händen“. Zeitlebens lagen ihm die Menschen am Herzen; die Bewohnerinnen und Bewohner, die Angehörigen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, so Halder.

Die soziale Landschaft im Ostalbkreis verändert
„Ihr Handeln hat die soziale Landschaft im Ostalbkreis verändert“ bescheinigte Landrat Klaus Pavel Hubert Sorg in seinem Grußwort. Es sei eindrucksvoll, was sich in den letzten 40 Jahren in der Stiftung alles verändert habe, sagte er und hob hervor, dass Sorg neben seinen Führungsqualitäten immer auch eine große Nähe zu den Bewohnerinnen und Bewohnern gehabt habe, deshalb sei es ihm eine Freude, ihm in Vertretung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Staufermedaille verleihen zu dürfen. „Die Staufermedaille ist ein Weg unseres Staates, seinen Dank auszudrücken“, sagte er. Im Auftrag von Prälat Dr. Peter Neher, dem Präsidenten des Deutschen Caritasverbandes, verliehen ihm dann auch die beiden Diözesan-Caritasdirektoren Dr. Rainer Brockhoff und Pfarrer Oliver Merkelbach eine goldene Ehrennadel.

Mit einer tiefen christlichen Überzeugung
Als 24-jähriger bewarb sich Sorg 1978 auf die Stelle des Verwaltungsleiters. Er hatte eine kaufmännische und betriebswirtschaftliche Ausbildung absolviert, jedoch mit Sozialgesetzgebung und Menschen mit Behinderung noch keinerlei Berührungspunkte. Der Zufall bescherte ihm eine erste prägende Begegnung: „Als ich auf das Vorstellungsgespräch wartete, setzte sich ein Bewohner zu mir, erzählte aus seinem Leben und las mir etwas aus der Zeitung vor. Das hat mich so beeindruckt, dass ich für das Vorstellungsgespräch ganz locker wurde.“ Sorg war mit einer tiefen christlichen Überzeugung aufgewachsen, die der gebürtige Abtsgmünder, der seit Jahrzehnten in Heubach lebt, auch heute in diversen Ehrenämtern pflegt.

Die Menschen lagen ihm am Herzen
Von damals 242 Mitarbeitenden ist die Stiftung in den 39 Jahren auf 1.800 angewachsen. Wesentliche Veränderungen, wie die Übernahme von Pflegeheimen und damit 1990 der Einstieg in die Altenpflege, die Dezentralisierung der Angebote und den Aufbau eines mobilen Pflegedienstes hat die Stiftung Haus Lindenhof, unter der Leitung von Hubert Sorg und seiner Vorstandskollegen Georg Letzgus (bis 2007) und Jürgen Kunze, erfolgreich umgesetzt. Dabei war es immer wieder erforderlich, sich mit weitreichenden Gesetzesänderungen auseinanderzusetzen. Bei allen Finanzfragen, Investitionen und Bauprojekten waren es immer die Bewohnerinnen und Bewohner, ihre Angehörigen und die Mitarbeitenden, die Hubert Sorg am Herzen lagen. 39 Jahre Stiftung bedeuten für ihn auch viele wertvolle Beziehungen, sowohl zu Behörden als auch zu Geldgebern. „Das war meine größte berufliche Freude, dass ich dieses Vertrauen genoss, das mir immer wieder Türen öffnete. Natürlich nicht für mich, sondern für die Menschen im Lindenhof“, bekennt er. Für sie und für ihr Wohlergehen hat er sich ein ganzes Berufsleben lang unermüdlich eingesetzt.

„Es ist für mich der richtige Zeitpunkt!“
Für seinen Ruhestand rechnet Hubert Sorg nicht mit Langeweile: „Ich freue mich auf die gewonnene Freiheit und Freizeit mit meiner Frau, den Kindern und Enkeln. Den Tag genießen, Wandern in Südtirol, auch entferntere Konzerte wahrnehmen, der Kirchenchor. Jedenfalls ist er sich sicher: „Es ist für mich der richtige Zeitpunkt!“ Und, „ich hatte das Glück, immer gute Kollegen und Mitarbeiter um mich zu haben“, sagte er zu seinem Abschied.



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