Prof. Dr. Wolfgang Wasel wird Nachfolger von Direktor Jürgen Kunze

erfasst/geändert am 23.01.2020
Ausgewiesener Fachmann mit großer Erfahrung wird Nachfolger
Prof. Dr. Wolfgang Wasel wird Nachfolger von Direktor Jürgen Kunze

Mit Erreichen der Altersgrenze geht Direktor Jürgen Kunze nach 15 Jahren als Vorstand der Stiftung Haus Lindenhof in den Ruhestand. Aus einer Vielzahl qualifizierter Bewerbungen konnte der Stiftungsrat am Ende einstimmig Prof. Dr. Wolfgang Wasel, Dekan der Hochschule Ravensburg-Weingarten an der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege wählen und als Nachfolger für Jürgen Kunze gewinnen. Der 52-jährige promovierte Psychologe wird sein Amt am 1. September 2020 antreten. Aufgrund seiner bisherigen Tätigkeit im Stiftungsrat der Stiftung Haus Lindenhof sind ihm viele aktuelle Fragestellungen vertraut. Aus seinen früheren Vorstandstätigkeiten in der Stiftung Liebenau und in der Stiftung Pfennigparade in München kennt er die Aufgabe als Fachvorstand im Detail. Erfahrung und Kompetenz ermöglichen ihm einen nahtlosen Einstieg in die neue Aufgabe als fachlicher Vorstand der Stiftung Haus Lindenhof.
Der Vorsitzende des Stiftungsrats, Ministerialdirektor a. D. Thomas Halder, freut sich, dass ein Bewerber mit dieser Erfahrung und Kompetenz gewonnen werden konnte und zeigt sich überzeugt, dass die Kontinuität in der Führungsaufgabe der Stiftung Haus Lindenhof durch diese Personalbesetzung im Fachvorstand gewährleistet ist.


Abschied nach 15 Jahren

Jürgen Kunze ist seit Mai 2005 als Fachvorstand in der Stiftung Haus Lindenhof tätig. Er folgte seinerzeit dem Gründungsvorstand Georg Letzgus nach. Viele Jahre hat er im Vorstand mit den kaufmännischen Vorstandskollegen Hermann Staiber und Hubert Sorg zusammengearbeitet, der 2017 altersbedingt aus der Stiftung ausgeschieden ist. Er konnte mit seiner Tätigkeit durch Fachkompetenz und persönlichem Engagement die Stiftung weiterentwickeln, zu ihrem heutigen Aufgabenspektrum führen und nachhaltig prägen. Besonders wichtig waren ihm Innovation der Hilfeangebote und -strukturen. Dazu pflegte er den fachlichen Austausch in Fachverbänden, mit Hochschulen und den vielen Partnern in Wirtschaft, Kultur und Verwaltung.


Stiftung in den Jahren stark gewachsen


Die Stiftung Haus Lindenhof hat sich seit ihrer Gründung kontinuierlich entwickelt und wird im Jahr 2021 ihr 50-jähriges Jubiläum feiern. Die Aufgaben sind umfangreicher geworden; die Zahl der Beschäftigten und Betreuten ist stark gewachsen. 1978 unterstützte die Stiftung 241 Menschen an zwei Standorten mit 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In der Region Ostwürttemberg und im Kreis Göppingen gehören heute mehr als 100 Angebote an 67 Standorten zur Stiftung Haus Lindenhof. Rund 2200 alte Menschen und Menschen mit Behinderung werden von rund 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stiftung begleitet, gefördert, betreut und gepflegt. Der Umsatz hat sich von 3,3 Mio. Euro auf 87 Mio. Euro erhöht.
Nicht zuletzt verdeutlichen diese Zahlen die wirtschaftliche aber auch fachliche Entwicklung, die damit verbunden ist. Erfolgreich sind soziale Unternehmen dann, wenn sie das Vertrauen der Bewohner und Angehörigen sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genießen, ebenso wie die Unterstützung vieler Partner, Freunde, Spender und Förderer. Dies konnte die Stiftung in den vielen Jahren erreichen und damit ihre Entwicklung erfolgreich gestalten.

Auf dem Bild v.l.: Direktor Hermann Staiber; Direktor Jürgen Kunze; Prof. Dr. Wolfgang Wasel, designierter Vorstand; Thomas Halder, Vorsitzender des Sitftungsrats



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