Ehrenamtliche ermöglichen Teilhabe und bringen Freude

erfasst/geändert am 30.10.2019
Beim diesjährigen Ehrenamtsfest der Stiftung wurden Engagierte aus dem Raum Ellwangen geehrt..
Ehrenamtliche ermöglichen Teilhabe und bringen Freude

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Ehrenamtliche ermöglichen Teilhabe und bringen Freude

Ehrenamtliche ermöglichen Teilhabe und bringen Freude

 1000 Ehrenamliche berichern das Leben
"Ehrenamtliche ermöglichen Teilhabe und bringen Freude ins Leben der Menschen“, würdigte der Leiter des Amtes für Familie und Soziales der Stadt Schwäbisch Gmünd das Engagement der ca. 1000 Ehrenamtlichen in den Einrichtungen und Diensten der Stiftung Haus Lindenhof. Gerade für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und nur schwer oder gar nicht am Leben der Gemeinde teilhaben können, sei der Dienst der freiwilligen Helfer eine große Bereicherung.

Ein Fest zum "Danke" sagen
Jedes Jahr lädt die Stiftung ihre Ehrenamtlichen zu einem Fest in den Saal der Werkstatt am Salvator nach Schwäbisch Gmünd ein, um ihrem Einsatz dafür „Danke“ zu sagen. Direktor Jürgen Kunze wies darauf hin, dass ihr Engagement nicht nur eine große Bereicherung sei, sondern auch für die Gesellschaft insgesamt einen wirtschaftlichen Wert darstelle, der sich sogar in Euro beziffern ließe. Die Bundesbürger leisteten laut einer Studie 4,6 Milliarden Stunden ehrenamtliche Arbeit pro Jahr, dies entspräche einem wirtschaftlichen Wert von über 40 Milliarden Euro. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Band Reovery und für das leibliche Wohl sorgte die Haus Lindenhof Service GmbH.


Ein Bauerhof, der Freude macht
Wie in jedem Jahr wurden auch dieses Mal wieder einige Personen für ihr besonderes Engagement geehrt. Johannes und Theresia Löffelad betreiben in Rainau-Weiler einen kleinen Bauernhof mit Pferden, Kühen, Ziegen, Katzen, Hühnern und vielem mehr. Seit 17 Jahren dürfen Bewohner der Ellwanger Wohnhäuser für Menschen mit Behinderung dort regelmäßig hinkommen, zu Tagesausflügen, zum Reiten oder, um Ferien zu machen. Da Johannes Löffelad auch Bäcker von Beruf ist, kommt er Weihnachten und Ostern ins Haus und bäckt mit den Bewohnern. Bei Festen und Feiern hilft die ganze Familie: Kinder, Schwiegersöhne und Verwandtschaft ehrenamtlich mit.

Sie ermöglichen Teilhabe
Seit fast 20 Jahren sind die Bewohner aus der Raumschaft Ellwangen in die Behinderten- und Versehrtensportgemeinschaft eingebunden und nehmen an unterschiedlichen Kursen teil.
„Dies wäre nicht möglich, wenn sich Heinz und Elisabeth Rieker nicht so intensiv um die Teilhabe unserer Leute kümmern würden“, sagte Gebhard Bieg, Leiter der Wohnhäuser Kamillus, Edith Stein und Haus Klara. Heinz Rieker ist seit Anfang an im Teilhabekreis dabei.
Riekers ermöglichen auch eine jährliche Obstsammelaktion gemeinsam mit Jugendgruppen aus Neuler und der Behinderten- und Versehrtensportgemeinschaft (BVSG).

25 Jahre Dienst für seine Mitbewohner

Seit 1992 wohnt Dieter Gottfried in der Organisationseinheit Ellwangen, zuerst in der Wohngemeinschaft in Lauchheim dann im Haus Kamillus und im Edith Stein Haus. Er ist seit 25 Jahren Heimbeirat, in diesem Ehrenamt hat er schon fast alle Funktionen übernommen. Auch er engagiert sich im Teilhabekreis. Als Heimbeirat überbringt er jedem Bewohner in seiner Einrichtung zum Geburtstag eine Glückwunschkarte. Das sind nunmehr 87 Bewohnerinnen und Bewohner. „Er vergisst niemanden!“, freut sich Hausleiter Bieg.



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